Wie erziehst du deine Kinder?
Shownotes
Wie viel Verständnis brauchen Kinder und wann braucht es klare Grenzen? Annemarie und Gissi sprechen über Wutausbrüche, Konsequenz und darüber, warum nicht jedes Gefühl erklärt werden muss.
🎙️ Podcast-Tipp zu Gentle Parenting: https://www.youtube.com/watch?v=sZuwc-d1kB0
Schick uns deine Fragen & Themenwünsche: 👉 Mail: beipaulsen@mitvergnuegen.com 👉 Instagram-Nachricht: https://www.instagram.com/mitvergnuegen_podcast/?hl=de
👩🏻🌾 Über Annemarie: Annemarie ist Bäuerin, Mama, Influencerin, Freundin, Frau und einfach ein bemerkenswerter Mensch. Wenn ihr wissen wollt, wie ihr Alltag zwischen Kindern, Kühen und Kampagnen aussieht, dann könnt ihr sie bei Instagram verfolgen oder natürlich jeden Sonntag "Bei Paulsen" hören. Instagram: https://www.instagram.com/biohof_paulsen/?hl=de
🎙️ Über Gissi: Gissi moderiert, konzipiert und recherchiert hauptberuflich. Jetzt in der Stadt und Medienwelt zuhause, hat sie ihre Kindheit und Jugend auch auf dem Land verbracht und ist, wie Annemarie, auf einem Bauernhof groß geworden. Im Podcast ist sie euer Sprachrohr, bringt eure Fragen mit und lotst durch die Folgen. Instagram: https://www.instagram.com/gissiwinkler/?hl=de
Host: Annemarie Paulsen Co-Host: Gissi Winkler Technische Betreuung, Schnitt & Mix: Alexander Stößlein Produktion: Amelie Kern Außerdem an diesem Podcast beteiligt: Franziska Malik, Julia Bär & die ganze Mit Vergnügen-Podcast Crew
Werbepartner: Finanzguru – Behaltet eure Finanzen im Blick und testet Plus 3 Monate kostenlos mit Code BEIPAULSEN: https://app.adjust.com/211dvy5u
BookBeat – 90 Tage kostenlos hören mit Code „beipaulsen90" - verlängert bis zum 30.09.: www.bookbeat.de/beipaulsen90
(00:43): Wie geht's dir? (01:39): Kindern Sicherheit geben (06:34): Gentle Parenting (11:35): Grenzen setzen (15:09): Wutausbrüche aushalten (23:37): Konsequenz im Alltag (27:25): Regeln und Bedürfnisse (30:26): Gefühle aushalten
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00:00:03: Aufnahme kann losgehen und ich freue mich.
00:00:04: Hallo, herzlich willkommen!
00:00:05: Es ist Sonntag bei Pausen und Gissi und ich haben heute Olif und Rosan.
00:00:09: Ich finde ...
00:00:11: Das sieht man gar nicht, dass wir das gemacht haben oder?
00:00:13: Du musst mal zu mir kommen.
00:00:15: Guckt mal.
00:00:15: Ich find diese Farbkombination gigantisch.
00:00:18: Ja.
00:00:18: Sehr schöne Farben hast du.
00:00:21: Danke, das ist total spannend, dass du das sagst weil ich trage eigentlich immer sehr viel weiß und schwarz Und ich krieg es auch von meiner Familie gefeedbackt, dass sich ja plötzlich ganz farbenfroh sein
00:00:30: Gissi!
00:00:31: Ich sag's ganz ehrlich, ich bin es vor allem deshalb weil ich von einer weißen Wand sitze.
00:00:34: So,
00:00:35: aber guck mal siehst du manchmal braucht man Druck voraus und damit immer was macht.
00:00:39: Ja, das ist ein sehr schönes Urteil.
00:00:40: Das freut mich.
00:00:42: Wie gehts dir?
00:00:43: Oh mein Gott, gissi... wie geht's dir?
00:00:44: Ist gleichzeitig die oberflächlichste und tiefste Frage, die man mir bestellen kann.
00:00:48: ne?
00:00:49: Wie
00:00:49: fühlst du dich?
00:00:55: Es war ein heftiges Jahr Und ich freue mich sehr auf den Herbst.
00:01:01: Wir wollen Mais häxeln Und du glaubst gar nicht, wenn das fertig ist.
00:01:07: Die Ernte ist eingefahren die Silos sind abgedeckt und du kannst in den Winter gehen wie so ein Bär im Winterschlaf.
00:01:13: aber schatz gefuttert hast du sie losgemacht weißt ja schön darf euch mich und dir
00:01:20: vieler besser.
00:01:22: Du hattest auch Urlaub jetzt
00:01:23: oder?
00:01:24: Nein es sitzt schon wieder drei vier Wochen her.
00:01:26: oh mein Gott ich möchte nicht drüber reden.
00:01:28: da geht's mit der Geschlechter deine Bauanriege
00:01:35: An und für sich ist das Mensch hier zusammenleben ja schon ganz schön.
00:01:39: Erinnerst du dich daran?
00:01:40: Nein, da erinnere ich mich gerade tatsächlich nicht daran.
00:01:41: Das
00:01:41: hast Du gesagt.
00:01:43: auf die Frage hin... wie du das mit fünf Kindern schaffst.
00:01:48: Und dann meintest du, dass du hier irgendwie Oma-Opa hast?
00:01:50: Du hast Martin, du hast
00:01:51: einen Platz.
00:01:53: und aber auch wenn du den Kindern Sicherheit mit gibst, dass da so viele Menschen auf die treffen oder können gut zu denen sein ... Vor
00:02:02: allem, wenn ihr gute Intention habt!
00:02:04: Das ist das Wichtige dabei.
00:02:05: Ja, das ist so schön.
00:02:08: Wie stellst du ... Oder wie gibst du deinen Kindern diese Sicherheit?
00:02:15: Da mit die
00:02:16: Million Dollar-Question gesehen.
00:02:19: Gissi, hörst du?
00:02:20: Also ich mach das so und du ... Nein, so einfach ist es ja
00:02:22: nicht.
00:02:22: Es wäre bestimmt für einige richtig schön.
00:02:25: Aber wie
00:02:27: machst du das?
00:02:28: Ich hab ja keine Kinder.
00:02:30: Nee, ich glaub, er hängt vielleicht gar nicht davon ab.
00:02:32: Du kannst auch deine Partnersicherheit geben.
00:02:36: Wenn man sich ein bisschen davon trennt, dass man Kinder immer ... Natürlich müssen Kinder kindliche Bedürfnisse, darf man das nicht vergessen.
00:02:43: Aber vor allen Dingen wenn man zur Sicherheit redet.
00:02:44: natürlich sind es Menschen die den anderen Bedarf haben gerade an Schutz und so was alles.
00:02:49: aber genauso kann der auch dein Partner-Partnerin Schutz geben oder Vertrauen Vor allen Dingen vertrauen in andere Menschen.
00:02:58: Und ich denke Was bei mir ganz viel verändert hat ist tatsächlich mein Kindesmensch und Nicht nur Kind sondern Es wird.
00:03:09: er hat jetzt andere Bedürfnisse, aber es wird ein erwachsener Mensch.
00:03:13: Die möchte das jetzt schon so behandeln und ich hoffe dass da jetzt die Nuancen verstanden werden.
00:03:18: natürlich wische ich den Po ab.
00:03:20: Natürlich mache ich dir was zu essen, ne?
00:03:21: Und das sind alles so die Grundbedürfnisse, die ich sette.
00:03:24: Aber wenn es kommt mit einer Sorge zu mir, nehme ich das ernst und mach' es nicht klein.
00:03:29: Wenn es ein Witzig ist, dann lache ich darüber und zeige ihm ... Ich finde du bist witzig!
00:03:35: Wenn's liebenswert ist, sag ich auch, das ist so lieb von dir.
00:03:38: Das ist so nett, dass du ein Liebermensch bist.
00:03:40: Wenn's gemein ist, sage ich hey, bist du eigentlich so ein Liebermensch.
00:03:43: Warum hast du etwas Gemeines?
00:03:44: Weißt du also so?
00:03:47: Versuche ich schon dass die Kinder jetzt auf Augenhöhe zu sehen.
00:03:53: Und ich sehe das, ich hoffe, dass es so ist ... Nee, ich bin natürlich auch die Mutter!
00:03:57: Ich seh meine Kinder natürlich immer etwas anderes hat da vielleicht nicht so einen neutralen Blick drauf aber ich sehe, wie mein einer Sohn zum Beispiel geht ins Buffet.
00:04:05: Hallo kannst du mir bitte eine Gabel geben fragt er irgendjemandem.
00:04:08: so weil er, ich hoffe das Gefühl hat, dass er von allen anderen auch ernst genommen wird und seine Grenzen sagen kann.
00:04:14: und beim Kitzeln
00:04:15: z.B.,
00:04:15: wenn der Stopp sagt Hände sind weg Also ... dass er vertrauen kann.
00:04:22: Ja, aber gibt's irgendwie etwas wie du sicherstellst?
00:04:27: Dass das Mensch, dass sie sich mit Menschen umgeben den man vertrauen können?
00:04:32: Ja, also es gibt ja... Ich hoffe, ich beantworte das jetzt richtig und verabte dich richtig verstanden.
00:04:40: Wir reden natürlich über auch Dinge.
00:04:43: Es ist nicht normal wenn ein Mensch so was zu dir macht So zu erklären dass es Dinge gibt, die sind nicht normal.
00:04:50: Es ist nicht normal, wenn einer die am Pofas möchte oder so.
00:04:52: Also schon ein bisschen versuchen ...
00:04:56: Dass du die Kinder da auch so wear und aufmerkst.
00:04:59: Ja
00:05:00: genau, ganz genau!
00:05:01: Ich hab da wie sagen nicht irgendwie keine Cousin-Namen für Geschlechtsteile oder sowas, sondern ganz klar benennen und auch untereinander das was da... Wir haben dann eine offene Kommunikation darüber.
00:05:14: Da darfst du anfassen Sonst keiner und so, also es ist schon diesen Schutz zumindest.
00:05:19: Wenn du darauf anspielen möchtest weiß ich nicht.
00:05:22: Ich glaube jetzt eher, weil diese Bauernwege, die sagt ja auch dass sie Menschen eigentlich ganz gut sind und den Kindern viel mitgeben können...
00:05:32: Da hab' ich ein anderer Spekt gesehen.
00:05:34: Das hatte ich letztens nämlich auch mal bei meiner Instagram Story erwähnt.
00:05:36: Ich habe einen Herzensmenschen in meinem Leben Und wenn der hierher kommt meine Kinder, die kriegen solche Augen Weil das ein Mensch ist, der die Kinder sieht.
00:05:48: Der guckt die an und geht mit denen auf eine Ebene.
00:05:52: Und das merken die Kinder sofort.
00:05:56: Anders habe ich aber auch Menschen hier ... Die nehmen die Kinder nicht wahr.
00:06:01: Das merken sie auch sofort.
00:06:03: Also die Kinder haben schon so einen Gespür, der möchte auch mit mir in die Aktion treten.
00:06:07: Und die haben auch den Gespüren, der will nicht mit mir.
00:06:12: Das merkst du an den Kindern sofort!
00:06:13: Das finde ich sehr, sehr spannend zu beobachten.
00:06:15: Die probieren das ein, zwei Mal?
00:06:16: Okay, hier komme ich nicht weiter und dann ist es so.
00:06:18: Also, das ist schon ... Ist schon spannend zu überwachten.
00:06:22: Es hängt auch viel davon ab wie der Gegenüber auf Kinder eingeht.
00:06:27: Und die Kinder merken, hoffe ich, vielleicht bildest du mir nur einen, schon wenn sie nicht respektiert werden.
00:06:33: Das merkt eigentlich
00:06:34: schon.
00:06:34: Ja!
00:06:36: Ich frage das auch deshalb, weil es heute gerne so ein bisschen um Erziehung geht.
00:06:39: Oh, ein
00:06:40: spannendes Thema gesehen!
00:06:41: Und es kamen wirklich sehr viele Fragen vor allem auch zu einer Erziehungsform und zwar Gentle Parenting.
00:06:51: Ich weiß nicht ob dir der Begriff entsagt?
00:06:53: Hast du eine
00:06:53: Definition von mitgebracht?
00:06:54: Also ja ich habe auf jeden Fall viel dazu gehört die letzten Tage und das ist ja so ein übersetzt quasi bedürfnisorientierter Erziehungen Und man geht davon aus, dass das Verhalten immer auf Bedürfnisse zurückgeführt werden kann.
00:07:10: Und die Eltern reagieren quasi dadurch auf das Kind und erziehen sobald sie das Bedürfeness erkennen und dementsprechend handeln.
00:07:18: Ich glaube es gibt gar keine offizielle wissenschaftliche Erklärung dafür.
00:07:23: Es gibt wohl drei große Erziehungsstile, die auch wissenschaftlich erklärt sind.
00:07:28: Das ist autoritär, permissiv ... Und Auto.
00:07:32: permissiv?
00:07:33: Warte mal, Auto.
00:07:35: Ich gucke nicht dass ich da was falsch mache.
00:07:39: Danke!
00:07:41: Autoritär ... Ist hier in deinen Noten.
00:07:44: Du hast es schneller gefunden, sehr gut!
00:07:45: Autoritäter, permissiv und autoritativ.
00:07:49: Das ist eine Mischung aus beiden.
00:07:51: Autoritätär ist wirklich Regeln.
00:07:53: Sehr viele Regeln, alles ist klar schon entschieden wie Eltern entscheiden.
00:07:57: Permissiv ist, es gibt eigentlich gar keine Regeln und das andere ist quasi die Mischform dessen.
00:08:03: Okay... Und Channel Parenting ist quasi so ne Subkategorie, die irgendwie nirgends so richtig reinpasst aber wahrscheinlich auch irgendwo dazwischen ist.
00:08:12: Weil es gibt wohl Regeln, aber die macht man wohl gemeinsam und zwar was dem, was man von den Bedürfnissen gelernt hat und man wägt auch bedürfnisse ab.
00:08:22: also Eltern können zum Beispiel auch mal sagen nie mein Bedürfenes ist jetzt gerade größer und deswegen muss man da jetzt so reagieren.
00:08:32: Es wird viel diskutiert weil's natürlich irgendwie viele Vor- und Nachteile gibt.
00:08:37: Ich kann jetzt auch nicht neun Leuten, dass ich das noch nicht gehört hätte.
00:08:40: Aber für mich war der Begriff ... ist ja ein bisschen nipolos, weil ich nicht genau weiß was es bedeutet?
00:08:46: Ja, weil's halt irgendwie erst mal so ...
00:08:49: Also
00:08:49: als ich ... Als ich es gestern ... Und Jennifer hört
00:08:51: sich erst mal für mich an, sollte man schon gentle sein mit seinen Kindern.
00:08:55: Ja also, wenn ich es Gestern gehört hab oder die letzten Tage, ich habe eine Podcastfolge dazugehört, war ich so, es macht irgendwo schon auch Sinn, dass man schaut, welche Bedürfnisse sind Da, und wie kann man jetzt mit denen umgehen?
00:09:08: Und woher kommen die.
00:09:10: Gleichzeitig dachte ich auch für den Moment ... Kann man von einem dreijährigen Kind schon irgendwie erwarten oder ist es irgendwie Druck, wenn man sagt du bist wütend, du musst wissen, woher das kommt
00:09:23: so.
00:09:24: Also...
00:09:25: Das ist auch schwierig ja!
00:09:27: Es ist halt in der Social-Mediawelt wohl grad ein Riesending.
00:09:30: Oh ja.
00:09:31: Das ist irgendwie so ... oh, ja?
00:09:32: Au-ja!
00:09:33: Weißt du?
00:09:34: Ja.
00:09:35: Und das
00:09:36: baut wiederum auch Druck auf.
00:09:37: Total.
00:09:38: Oh
00:09:38: Gott...
00:09:41: Ich hab Bock in die Erziehung reinzugehen, weil meine Meinung kommt sich da im Laufe der sieben Jahren, den ich jetzt einen Elternteil bin noch extrem geändert.
00:09:51: Wie würdest Du denn Dein Erziehungsstil beschreiben?
00:10:01: Okay, ich finde es schwer.
00:10:01: jetzt, ich überlege, okay, Gebliebe sind's alle, die haben sie nicht so einfach.
00:10:06: Nimm dir Zeit.
00:10:07: Ja, so und jetzt kommt die Werbung!
00:10:10: Giszi du weißt ich freue mich ja immer über ein Feedback positiv wie
00:10:13: negativ?
00:10:14: Ja, darüber haben wir sogar schon mal gesprochen.
00:10:16: Genau und ich habe das jetzt mal auf meine Finanzen angewendet.
00:10:19: Oh
00:10:19: echt?!
00:10:20: Doch FinanzGuru unterstützt heute wieder unseren Podcast Und hier haben in der App einen neuen KI-Chat im Analysebereich.
00:10:26: Ich hab geschrieben sag mir ehrlich wofür ich zu viel Geld ausgeben.
00:10:31: Die KI hat nicht mal kurz gezögert.
00:10:33: Direkt, Anna-Marie deine größte Ausgabenkategorie außerhalb der Fixkosten sind Einkäufe in Einzelhandel und Konzeptstores.
00:10:39: Kurz gesagt schöne Dinge.
00:10:41: Das ist wahrscheinlich die einigste Kritik, die du je bekommen hast.
00:10:44: Verdient habe ich sie mir Und ehrlich das ist ja das Schöne daran.
00:10:47: Du kannst einfach fragen wieviel hab' ich letzte Woche für Lebensmittel ausgegeben?
00:10:51: Die App verbindet einmal dein Konto, Girokonto, Kreditkarte, Depot & PayPal Und dann siehst du alles auf einen Blick.
00:10:57: Deine Einnahmen, Ausgaben und Vertragsabbuchungen, die du schon vergessen hast.
00:11:00: Die Abos!
00:11:01: Die AbOS!
00:11:02: Automatischer Kant ohne dass du die manuell eintragen musst.
00:11:05: Die App selbst ist kostenlos und zwar dauerhaft kein Abo.
00:11:08: Ist also kein Geheimtipp mehr.
00:11:10: aber mit dem Code BIPAUSEN kriegt ihr drei Monate statt nur sieben Tage.
00:11:16: Finanzguru plus kostenlos.
00:11:18: Und den Plus?
00:11:19: steckt eben dieser K.A.-Chit.
00:11:20: Also, falls ihr doch mal ein ehrliches Feedback zu euren Finanzen haben wollt oder einfach wissen wollt wie viel für eure Dinge ausgeht App runterladen, Konto verbinden und oben rechts im Profil den Code eingeben
00:11:30: Den Link findet ihr in den Show Notes.
00:11:32: Vielen Dank an Finanzgurro für die Unterstützung dieser Folge.
00:11:35: Danke!
00:11:36: Das war die Werbung.
00:11:37: Weiter geht's.
00:11:40: Ihr merkt ja auch Auch alle Zuhörerinnen Ich kann sehr impulsiv sein ich bin Stimmung schwankend.
00:11:49: Auch ein Problem ist in einer Erziehung leider.
00:11:52: Und ich bin dementsprechend manchmal überstimuliert, ich glaube das ist das Fachwort was man sagt und dementsprechend versuche ich.
00:12:05: natürlich habe ich einen Anspruch das immer manchmal gut zu lösen aber manchmal mache ich es nicht mehr richtig.
00:12:11: deswegen möchte ich jetzt eine Sache sagen dass du vorweg wie ich da hingehe Dieses von Gentle Parenting, auch dieses Bedürfnisorientierte.
00:12:20: Okay?
00:12:21: Warum beißt ein Baby?
00:12:22: Also warum muss jemand beißen?
00:12:23: Was ist das Bedürffnis dahinter?
00:12:25: Weißt du was ich mein?
00:12:26: Und ... Das geht nicht!
00:12:28: Da wäre ich jetzt so, da würde ich das Bedörfnis sich hergründen, sondern du tust jemandem weh.
00:12:34: Du tust jemandem wehh und warum willst du diesen niemanden gerade wehtun?
00:12:37: Will ich grad gar nicht hergrinden.
00:12:38: wenn du ein Jahr bist kannst du mir das eh nicht sagen.
00:12:40: okay also nein.
00:12:41: So, also... Und da fängt es schon an.
00:12:44: Bei einem Jahr Wenn jemand mich beißt, ist es Feierabend.
00:12:49: Also die kommen nicht von dem Tür oder so.
00:12:52: Aber wenn ich ein Argument ... Oder eine Sache ... Ich hab das Baby auf den Arm und es beißts mich.
00:12:59: Und diese Babysitter!
00:13:01: Diese vier zwei Obenzonen.
00:13:04: Wenn die dich in diese subkultare Fettschicht beißen?
00:13:09: Ey, das wird zu weedelt,
00:13:10: ne?!
00:13:11: Nein, runter.
00:13:13: Dann gibt's natürlich Geschrei bis zum Gebiet mehr mich das Bibel wieder auf dem Arm, mit einer Träne, die ihr hängt.
00:13:20: Lächelt mich das verschmitzt an und beißt mich noch
00:13:22: mal.".
00:13:23: So, dann geht es noch mal um da!
00:13:24: Also weißt du was ich mein?
00:13:26: Es ist ein Lernprozess aber konsequent ... Und das will ich jetzt betonen.
00:13:30: Konsequent geht's beim Beißen weg vom Arm.
00:13:34: natürlich tröstet man danach Aber das Beißn, weil ich hab eine große Probleme beiß'n sofort.
00:13:40: Aktuell?
00:13:42: Nein nein kein Kind von uns hat gebissen.
00:13:45: Das waren mir wirklich ... Katzen, Spucken und Beißen.
00:13:47: Das sind meine Grundregeln im Umgang.
00:13:50: Das hört sich so traurig an!
00:13:53: Die Katzen-Spuckenspeisen, da bin ich ganz ... Weil das tut jemandem weh?
00:13:57: Spucken müssen wir gar nicht darüber reden.
00:13:59: Das macht man einfach nicht.
00:14:00: Körperflüssigkeit nehmt nirgendwo hin.
00:14:01: Das ist echt degradierend ja auch.
00:14:04: Auch wenn es sich weht, trotzdem hat das eine Körpersprache.
00:14:08: Und beißen, dass is echt mies.
00:14:10: Das tut richtig weh.
00:14:12: Da bin ich schon ab ersten Jahr Aber einem Nein.
00:14:16: Nein, also konsequent Nein das macht man nicht.
00:14:19: und da mache ich nicht so.
00:14:20: Ach!
00:14:21: So mach den Kopf ein bisschen weg.
00:14:23: Nein Das tut weh.
00:14:25: Ich mach dir unverständlich klar Beißen geht nicht.
00:14:30: Dann glaubst du das geht nicht.
00:14:33: Ja jetzt sind wir haben uns sehr oft Beißend verbissen.
00:14:38: Also
00:14:39: dementsprechend ist es.
00:14:42: Es gibt ja immer Spielraum bei vielen Dingen Aber es muss klar sein, eine andere Person wehtun zu tun.
00:14:51: Das ist echt heftig!
00:14:52: Warum machst du das so?
00:14:53: Also was ist jetzt hier passiert?
00:14:56: Und da denke ich, da sind wir sehr konsequent, weil weh tun geht nicht.
00:15:02: So dass das schon eine Erziehungssache hat.
00:15:04: Da sind wir ja sehr...
00:15:05: Also da wird das Bedürfnis auch nicht hinterfragen?
00:15:08: Was ist das Bedirfnis
00:15:09: von jemandem kloppen?
00:15:11: Ich will erzählen, ich hab verschiedene Wutausbrüche.
00:15:14: Gehen wir da hin?
00:15:15: Das wäre wahrscheinlich das Nächste ... Das wär wahrscheinlich das nächste, weil ich hatte es mit einem Kind, das hab ich auch schon erzählt, extreme Wut aus Brüche und das ist nichts, was man erziehen kann gesehen.
00:15:26: Du kannst nicht in dem Moment, wo ein Kind einen Wut Ausbruch sagen soll jetzt, du musst das ... Tut mir leid, dass ich das hier so sage.
00:15:33: Wut-Ausbrüchen muss man begleiten.
00:15:35: Und die begleitest du und du weinst dabei und denkst dir, das wird ... Das ist das hier gerade.
00:15:39: Und du bist total erschrocken, wie dein Kind grade isst und es hat sich einfach eine Überforderung von Gefühlen.
00:15:48: Von allem was grade ist.
00:15:50: Und dass aller Schwerste das auszuhalten und die eigenen Gefühle.
00:15:54: Ich wollte mal bei Instagram nicht auch gefragt, was ist das Schwereste an der Erziehung?
00:15:59: Meine eigene Gefühler!
00:16:00: Bei ganz vielen Dingen.
00:16:02: Weil das Schwierige ist in jeder Zwischenmenschlichen Beziehung mit Kindern ... ist die Gefühle von dem anderen auszuhalten.
00:16:09: Und die nicht zu analysieren manchmal, und da nicht in jedem kleinsten Sache gerade eine tiefen pathologische Sache zu sehen, dann einfach grade weiß du was der ist drei Jahre alt hat zum ersten Mal so ein Ding okay?
00:16:27: Da gehen wir jetzt zusammen durch.
00:16:28: Dann stehen wir das jetzt durch mit dem Kind und ich sage dir, ich erinnere dass ihr stand hier bei uns im Wildfang Ich hab geweint und das Kind war zweieinhalb Jahren war auf der Terrasse Stühle umgeworfen, Tische umgeworfene.
00:16:40: Ich hab gedacht, woher kommt so was Aggressives?
00:16:44: Da habt ihr ganz viel hinterfragt!
00:16:46: Ich bin aber nicht dazwischen gegangen.
00:16:47: Also ich hab gesagt jetzt hör hier was umzuwerfen oder so weil ich im ersten Moment erst mal dachte okay meine Güte hat auch gerade ... hat auch grade etwas zu verarbeiten und scheint das war eine richtig heftige Zeit in ein halbes Jahr Und seitdem wir das so durchgestanden haben unglaubliche Veränderungen.
00:17:06: also ich kann nur aus meiner Erfahrung berichten.
00:17:08: Ich weiß nicht, wie es anderen geht.
00:17:10: Aber wir haben ... Wir waren konsequent, haben's okay.
00:17:13: Denn wir sind jetzt bei dir.
00:17:16: Irgendwann kam das Kind ja auch immer und wollte den Schutz haben zu holen, Arm genommen werden oder so.
00:17:21: Die erste halbe Stunde in meiner Fresse gesehen.
00:17:23: Wie begleitest du diese halben Stunde dann?
00:17:26: Ich sitze daneben.
00:17:29: Und versuche, so gefühlsneutral zu sein, wie ich noch kann.
00:17:32: Weil es geht grad nicht um mich.
00:17:34: Es geht gerade um das Kind, was irgendwie grad mit der ganzen kleinen Kinderwelt nicht zurechtkommt.
00:17:40: Und das ist schwer mit Anzugung, ich will wirklich ein bisschen emotional gerade ... Man muss sich da zurücknehmen!
00:17:49: Äh ... Wein?
00:17:52: Entschuldigung, Wein ist da nichts.
00:17:54: Ich hau, wenn ich hier geweint habe, aber ich hab's im Stillen gemacht, nicht vom Kind weil dann hat das Kind auf einmal das Gefühl, okay, ich bring Mama damit zum Wein und darum soll es nicht gehen.
00:18:01: Es ist tatsächlich... Ich saß teilweise daneben.
00:18:05: Natürlich hat man auch mal was abbekommen wo man hatte immer Hier ist.
00:18:09: trotzdem Schatz, ich schubse sich nicht weg.
00:18:13: Immer das Gefühl gegeben, ich bin bei dir und du kannst zu mir kommen auch wenn es so ... ja also unglaublich!
00:18:21: Und jetzt mit der Weile?
00:18:23: Also mein Mann und ich haben da ja auch nur aus Intuition gehandelt, aus einem Gefühl heraus dass egal was wir machen, es wird nix ändern.
00:18:34: Also stehen wir das jetzt durch.
00:18:38: Weil wie das Leben so spät ist, hab ich die Erfahrung gemacht, dass man vieles durchstehen muss.
00:18:44: Und es klingt so hart.
00:18:45: Das klingt irgendwie ... Muss man das wirklich?
00:18:48: Aber grade was Kinder angeht, muss man da vielleicht gewisse Phasen ein bisschen durchstehnen und die sind ja mitdurchgestanden.
00:18:55: Jetzt würde ich sagen, dass dieses Kind extrem gut mit Gefühl umgehen kann.
00:19:01: Also, extrem gut!
00:19:03: Kannst du irgendwie nachvollziehen, woher das kam?
00:19:08: Nee.
00:19:08: Und das ist vielleicht auch das, was viele Eltern auch schwerfällt.
00:19:13: Weil da reicht ja schon ... Das sind die falschen Socken?
00:19:17: Das ist nicht die richtige Jacke oder der Lieblingskuscheltier liegt im Auto, wo du denkst so als Erwachsener, weißt du?
00:19:26: Denkst du, oh Gott, es ist doch nicht so schlimm.
00:19:27: Nimmst du andere Paar Schuhe oder anderes Paar Socken!
00:19:31: Aber für das Kind in dem Moment ist es halt nicht so.
00:19:33: Da fehlt natürlich total das Verständnis, weil du denkest, wie kannst du wegen einer Kleinigkeit?
00:19:39: Aber wie gesagt, es geht ja nicht um mich und meine Empfindung da.
00:19:42: Okay ... Alles klar!
00:19:45: Ich hab's verstanden, dir fällt grade schwer, wenn sich je eine Routine was ändert.
00:19:50: Du brauchst grad deinen Kuscheltier weil die das halt gibt?
00:19:53: Verstehe ich.
00:19:54: Es geht gerade nicht um dich, weil ich brauche das Kuscheltier nicht.
00:19:57: Mich juckt das nicht mal, ob ich gleiche Socken an habe.
00:19:59: Für dich ist das wichtig.
00:20:01: Und das ist dann vielleicht das Bedürfnisse.
00:20:04: Aber diese Reaktion dazu muss ich trotzdem durchhalten.
00:20:08: Mhm.
00:20:08: Jetzt meinest du, dass es ja nicht um dein Empfinden geht?
00:20:11: Aber du hast schon ein starkes Empfinden.
00:20:13: Total!
00:20:13: Du meinest für dich was in dem Moment extrem schwierig ... Total.
00:20:16: Wie
00:20:17: gehst du dann mit deinen Gefühlen um?
00:20:19: Währenddessen aber kommt da nach...
00:20:23: Martin in den Arm nehmen muss ich jetzt tatsächlich wirklich sagen also so wirklich in Erziehungs- heftigem Momenten wenn du jemanden hast der weiß wie's ist der das viele Male davor auch schon durchgestanden hat.
00:20:39: Und er nimmt dich in den Arm und du hast so geteiltes Leid, unglaublich!
00:20:43: Also wirklich unglaubliche Erleichterungen.
00:20:45: sofort ist eine große, große Last zu den Schultern.
00:20:48: Das hab ich auch mehr erzählt gesehen.
00:20:50: Da war ich im Spielezimmer ... Wir haben ein großes Spielezeimmer und ich lag da auf dem Sofa und habe mich versteckt von den Kindern.
00:20:57: Ich war alleine den ganzen Tag und Martin kam rein ganz leise, hat mich gesehen und sagte Ich hab die Tür offen stehen sehen als unser Haus hier da vorne.
00:21:07: Und ich guckte ihn so wütend an, weil ich so gestresst war.
00:21:10: Ich hab gedacht du wärst gegangen und dann guckt ihr an er so ... Ich hätte dich verstatten!
00:21:16: Weißt du so in dem Moment?
00:21:17: Er hat gesehen mir geht's nicht gut Es war ein anstrengender Tag.
00:21:22: Er hat gesehen, wie sehr ich glattnötig bin und gesagt habe, verstehe ich
00:21:24: nicht.".
00:21:25: Und das ... Ich hab gelacht danach!
00:21:27: Das hat alles diese ... Also, wie so eine Böhr kam rein und hat die ganzen Wolken weggetrieben oder die Sonne war da und verstanden ist.
00:21:37: Ein Verständnis einer, den du in die Augen guckst und er weiß was du durchgemacht hast.
00:21:43: Gigantisch, gigantisch.
00:21:45: Deswegen ist für mich, wenn mir welche erzählen, dass sie alleine erzählen sind.
00:21:50: Alleine auf dieser Gefühlsebene kann ich mir nicht vorstellen, was diese Menschen gefühlsmäßig durchstehen.
00:21:59: Und jetzt kommt die Werbung!
00:22:01: Ihr wisst ja, ich lese richtig gerne.
00:22:03: Meistens schaffe ich das nur abends.
00:22:05: Tagsüber wenn ich im Auto sitze oder irgendwo unterwegs bin da ist ein Buch in der Hand natürlich nicht drin.
00:22:10: Deshalb finde ich Bookbeat so genial, in der App kann man über eine Million Hörbücher und E-Book streamen.
00:22:16: Und einfach während der Autofahrt da weiterhören wo ich abends im Buch aufgehört habe.
00:22:22: Drei der Bücher die ich vor kurzem gelesen habe will ich euch unbedingt empfehlen.
00:22:27: hier draußen.
00:22:28: ein paar zieht mit den Kindern aus Hamburg raus aus Land unter trifft der Traum von Dülle denen sie haben auf die Realität nämlich auch eine ganze Dorfgemeinschaft mit ihren eigenen Geschichten Eigenheiten und auch ein paar Geheimnissen.
00:22:43: Das Buch ist ganz warm, auch ein bisschen ironisch erzählt und nah an echten Menschen.
00:22:48: Ungebetene Gäste Ein Unfall verändert das dem mehreren Familien.
00:22:52: Und das Buch fragt Wer hat es eigentlich am schwersten?
00:22:56: Es geht um Ungerechtigkeit Selbstjustiz Klassismus und Rassismus.
00:23:01: Richtig viel zum Nachdenken.
00:23:03: Und das letzte Buch Anshame Das hat dagegen einfach nur gut getan Vor allem für den Blick auf den eigenen Körper.
00:23:09: So ein Buch, das man sich selbst wünscht für ihr gelesen zu haben.
00:23:34: Das war die Werbung.
00:23:35: Weiter geht's!
00:23:37: Jetzt hast du von dieser Situation mit den Wutausbrüchen erzählt.
00:23:42: Es gibt aber doch auch einfach, oder auch mit dem Beißen auf dem Arm ... Was machst Du?
00:23:47: Das war nämlich auch eine Frage von Christine.
00:23:52: Wenn sich da dann nichts ändert also hören deine Kinder meine Schalten zu neunundneunzig, neun Prozent auf Durchzug.
00:23:59: Ja das kenne ich auch und da wird man wütend denn weil man sich denkt jetzt hör mir doch mal zu Da war an dem Punkt war ja schon Wo ich dachte, egal was ich sage es ist egal und war dann auch manchmal nicht konsequent.
00:24:13: Und ähm ... Ich vermute nein, dass ich denn manchmal nicht konsequent war.
00:24:19: Dass dieses Schlüpfloch entdeckt wurde und sich dann halt einfach so, wenn ich manchmal nicht hinhör, kann ich damit durch.
00:24:27: Ähm da von wieder wegzukommen das ist richtig, richtig anstrengend.
00:24:33: also wenn man einmal ... Ich weiß nicht, wie ich das jetzt beschreibe.
00:24:40: Aber wenn du einmal was durchgehen lässt ... Dann reißen die den Zaun runter!
00:24:46: Weißt du, was ich mein?
00:24:47: Ein Schaf ist durch alle hinterher.
00:24:51: Der Zaun ist da und es ist ein Loch.
00:24:53: Da können wir alle durch.
00:24:54: Und ich möchte sagen, das passiert mir immer.
00:24:59: Das muss ich manchmal so sagen.
00:25:01: Ja okay, dann dürft ihr jetzt einen Eis.
00:25:03: Am nächsten Tag dürfen wir wieder einen Eis und dann ging's los.
00:25:07: Nee, warum nenn ich?
00:25:08: Warum dürfen wir denn gestern Eis?
00:25:11: Weißt du was ich mein?
00:25:12: Nur ein Beispiel.
00:25:14: Dementsprechend, es tut mir leid und meine sind auch häufig auf Durchzug.
00:25:20: Das liegt aber an mir!
00:25:21: Und wie bringst du's ihnen dann wieder bei?
00:25:24: Wie erklärst du ihn
00:25:25: ... Wenn's wirklich wichtig ist, dass ich so sage, Mann ey, ich weiß nervig Schlöbi- und Sockenanziehen.
00:25:33: Ich weiß, das das nervig is.
00:25:35: Sobald du zu Hause bist, kannst sie wieder ausziehen.
00:25:38: Was ist das so?
00:25:38: Erst mal Verständnis.
00:25:40: Ich weiß, es ist blöd und ich sehe, dass sich das gerade nervt aber irgendwie müssen wir da jetzt durch.
00:25:45: Also erst einmal das Kind angucken und sehen okay ist es grad irgendwie genervt, dass es irgendwie sauer findet was unfair oder wird nicht gehört und dann erstmal sagen okay ich hab gesehen, das stört dich.
00:25:56: Ich weißt du, du wirst wie können wir jetzt weiter machen?
00:25:59: manchmal suche ich auch zusammen eine Lösung.
00:26:01: Aber ich muss dazu sagen, ich habe ja wirklich einen großen Spannweite.
00:26:04: Also was Große ist, es gibt wesentlich größere Spannweiten.
00:26:06: Aber von sieben bis eins und da sind die Bedürfnisse ja auch immer noch alle sehr unterschiedlich.
00:26:12: Und das siebenjährige Kind hat natürlich andere Bedürflisse als das Eingerege.
00:26:17: Das ist dann auch schwierig daran manchmal eingericht zu werden.
00:26:23: Vergleichen Sie sich?
00:26:26: Wenn jemand hier etwas bekommt, warum darf er das nicht kriegen?
00:26:32: Das ist eine Frage, wo ich sage du hast recht!
00:26:36: Da kann ich nicht mal was gegen an sagen.
00:26:38: Manchmal muss ich wirklich sagen, sind es gute Menschen mit guten Argumenten?
00:26:44: Wo ich dann sag, du bist recht!
00:26:45: Warum eigentlich
00:26:46: nicht?!
00:26:47: Natürlich sehen die das... Die haben Artler-Augen und jetzt hab' ich das gerade erzählt, ich habe Socken bestellt.
00:26:57: Und da muss ich natürlich sagen okay, die braucht Socken wenn die eine sogar mehr oder weniger hat, ist schon schwer.
00:27:03: Weißt du, was ich mein?
00:27:04: Aber Da muss ich da halt gucken.
00:27:06: Und das ist schwierig, dass es immer gleichberechtigt ist.
00:27:12: Weil sonst wird sich da schon ein bisschen dran gemessen.
00:27:17: Aber manchmal kann man das auch gut ... Ich glaub für die Zuhörerin tut mir leid, dass alles so ein bisschen wild ist aber unser Erziehungsstil auch.
00:27:26: Aber ich hör ja schon raus, dass's schon irgendwie auch Regeln und Konsequenz gibt weil du ja irgendwie auch sagst Ich weiß, du hast keinen Bock auf die Socken.
00:27:36: Aber du ziehst sie jetzt
00:27:37: an?
00:27:37: Genau.
00:27:38: Danke, Gissi!
00:27:39: Oh, irgendwie hat mir das Karten ein bisschen in den Schulterklopfen gegeben... ich danke dir.
00:27:43: Das haben wir eigentlich gerade gut, weil irgendwo denke ich schon und dass es hier bestimmte Sachen gibt.
00:27:48: Ich verstehe, ich möchte sagen, ich verstehe.
00:27:50: Werden grad genervt ist, ich verstehe das.
00:27:51: Wir haben zum Beispiel das Thema Musikschule.
00:27:53: Ich glaube, das können auch viele nachvollziehen, wo denn?
00:27:57: ich habe keine Lust.
00:27:58: auf Musikschule.
00:27:59: Ich hab keine Lust, gerade wenn wir nach der Schule nach Hause konnten und man möchte jetzt gerade irgendwie nicht mehr los.
00:28:03: Und dann sage ich mir, ich verstehe das!
00:28:05: Ich weiß dieses wieder du bist jetzt grad zuhause.
00:28:07: Slippi ist ausmessen so in dem Sinne.
00:28:08: Sollen sie ein bisschen wieder anziehen und so?
00:28:10: Aber... Jetzt danach geht's dir doch immer besser.
00:28:13: Du hast immer so Spaß bei der Musikschuhle und so und da dann doch ein bisschen mal ein bisschen
00:28:22: was hier machen.
00:28:23: Das wiederum war ja die Frage auch kam unter anderem von Katja, wie du zu Gentle Parenting stehst.
00:28:28: Sagt ihr eigentlich, dass du das nicht komplett verfolgsst?
00:28:30: Weil da wäre jetzt wahrscheinlich der Ansatz ... Du hast keine Lust auf Musikschule.
00:28:34: Na gut!
00:28:35: Dann gehen wir nicht.
00:28:36: Ja und also ist die Realität ja auch nicht.
00:28:38: Also Gentle Parentig wenn es so ist... geht das ja auch ein bisschen an der Realität von unserem Leben vorbei.
00:28:46: Ich würd mir das ja aufwünschen, du willst nicht aufstehen?
00:28:49: Ja, dann bleib' liegen!
00:28:50: Also wenn es dein Bedürfnis ist gerade zu schlafen... Das ist ja auch nicht
00:28:52: die Realität.
00:28:53: Dann wär ich nicht hier.
00:28:54: Ja, also sorry, weißt du was ich
00:28:56: meine?!
00:28:56: Das geht ja auch eine bisschen an den Realitäten vorbei und wie gesagt, ich sehe das auch als Menschen Und dementsprechend, Kinder haben natürlich ganz andere Bedürfnisse.
00:29:02: Aber die sollen ja auch in dieser Welt zurechtkommen.
00:29:05: und so glücklich das klingt.
00:29:06: Das ist ein Anspruch, glaube ich, den viele Eltern haben.
00:29:08: Dass man das schafft, dass sie resiliente, glückliche Menschen werden.
00:29:13: Dass Sie das wissen ... Es gibt gewisse Dinge da Schule oder Berufsspäte oder sowas wo you gotta show up aber es ist auch ein... eine Belohnung nach da, du hast dann frei oder was das ist.
00:29:27: Du kannst ja nicht dein ganzes Leben nach deinen Bedürfnissen ... Kannst ja auch nicht sagen, du sitzt auf meinem Platz, mein Bedürftnis ist auch gerade auf dich im Platz zu sitzen.
00:29:34: Also der zieht vielleicht auch sehr egocentrische Menschen die nur ihre eigenen Bedürffnisse sehen.
00:29:41: und inzwischen Menschlichkeit hast du ein Bedürflis, du aus einem Bedürfenis, der Mensch hat einen Bedürfinis.
00:29:46: Welches Bedürfon ist jetzt wichtiger als das andere?
00:29:48: Also weißt du, was ich mein?
00:29:50: Das ist natürlich auch sehr
00:29:51: schwierig.
00:29:51: Ich dachte beim Zuhören auch, das ist manchmal für die Eltern gar nicht so leicht.
00:29:55: Es gibt ja Situationen gerade in Erziehungsmomenten, die sehr stressig sind und dann da irgendwie jedes Mal das Bedürfnis... also ich stelle mir das auch sehr anstrengend vor.
00:30:06: Ich glaube aber ein großer Vorteil ist dass diese Kinder wahrscheinlich sehr früh lernen welche Gefühle es gibt und woher sie kommen.
00:30:14: So stell ich's mir zumindest vor!
00:30:16: Ja Das weiß ich nicht.
00:30:19: Ja, also wenn man eben sehr früh die Frage gestellt bekommt, warum fühlst du dich gerade so?
00:30:24: Da muss man ja sehr früh vielleicht auch ...
00:30:26: Aber die Frage ist ja, wenn du jemanden fragst, wie fühlste dich gerade das ...
00:30:34: Ist es
00:30:34: auch
00:30:34: schwer zu bestellen?
00:30:35: Ja, das meinte ich ja eingangs.
00:30:36: Also gerade irgendwie als ...
00:30:38: Als Erwachsene gesehen.
00:30:39: Also
00:30:40: manchmal weiß ich auch
00:30:41: nicht, wie ich mich fühle.
00:30:42: Ich finde, wir stellen da wirklich hohe Ansprüche an Kinder.
00:30:45: Wie du dich fühlst mit fünf Jahren, wenn ich das als fünfundreißigjährige Frau manchmal nicht selber sagen kann.
00:30:50: Da muss man grad mal ein bisschen... runter vom Gas, vom Gefühlsgas gehen.
00:30:57: Man muss vieles durchhalten von den Kindern, aber dass sie das immer dann auch noch mit dem Dialog aussprechen sollen was für Gefühle das waren finde ich
00:31:05: extrem helftig.
00:31:06: manchmal möchte man vielleicht auch einfach gerade traurig sein und möchte auch in dem Gefühl Man muss sich jedes Gefühl interdektualisieren.
00:31:14: Man muss das kleinste Detail erforschen, hinterfragen und was ist es?
00:31:19: Manchmal möchte man nur traurig sein in der Traurigkeit sitzen.
00:31:22: Manchmal will man einfach nur wütend sein und in der Wüttigkeit sitzen.
00:31:25: dann ist das so.
00:31:26: also wir müssen hier ich finde das fünfjähriges Kind sechsjähriges Kinder erklären zu sollen warum es jetzt trauriges und wir diskutieren das jetzt aus.
00:31:36: da gibt's Grenzen
00:31:37: Ich glaub, den Satz.
00:31:38: Man muss nicht jedes Gefühl intelektualisieren, nämlich auf jeden Fall mit.
00:31:43: Damit
00:31:44: die Tentiere man sehr schnell.
00:31:46: Einfach mal Traurigkeit zu empfinden
00:31:48: und
00:31:48: einfach mal so ein bisschen ... im Gefühl sitzen zu bleiben.
00:31:52: Und wie schwer ist das?
00:31:53: Was würdest
00:31:54: du sagen?
00:31:55: Es
00:31:55: ist wahnsinnig schwer!
00:31:56: Dinge aushalten hatten wir auch in der Folge davor, mit dem Gespräch aushalten und Konzentrationen aushalten.
00:32:02: Also das ist wirklich ... und ich glaube tatsächlich ... Martin hält extrem gut aus.
00:32:15: Ich hab mal, als ich ihn kennengelernt habe zu ihm gesagt du bist der beste Tröster den ich hier kennengelernet habe weil er egal das habe ich vorher auch noch nicht so erlebt.
00:32:25: Egal was für schwierige Zeiten ich hatte Der hat nie von sich auch gesagt So jetzt ist es mal gut.
00:32:32: Nee Er saß neben mir und ich hatte eine Traurigkeit und wir haben die zusammen gefühlt.
00:32:36: Und irgendwann habe ich gesagt Jetzt ist's gut.
00:32:39: Und dann war er so, okay jetzt ist es gut.
00:32:41: Also erst hat da ich würde sagen in unserer Erziehung ein Bärenanteil beim Aushalten.
00:32:48: Ein
00:32:49: Bärenanteil.
00:32:50: Wenn wie geduldig... also wirklich diese Geduld die eher was übrigens ein Super Soft Skill ist.
00:32:56: Geduld bei Erziehungen?
00:32:57: Wie geduldigt!
00:32:59: Er manchmal sitzt wo mir der Adder am Hals platzt.
00:33:03: Ich versuche auch so ruhig zu finden damit das Gefühl vielleicht mal für mich auch mal mitnehmen.
00:33:08: Ist sehr schön.
00:33:08: Das ist ein ganz geduldiger, ruhiger Mann.
00:33:11: Und das überträgt sich so auf die Kinder und er sitzt dann so mit denen und die sagen, wenn jetzt was Gutes, dann steht er bei den Haufen.
00:33:16: Aber er beendet das gefühllich!
00:33:19: Ja ... ja, das Aushalten ist vielleicht auch ein schöner Bogen zu der Bauernregel am Anfang, der das ja auch mit der Sicherheit zu tun hatte?
00:33:25: Genau.
00:33:26: Weil das gibt natürlich irgendwie Sicherheit.
00:33:28: Total.
00:33:28: Die Person bleibt da.
00:33:30: Wir hatten es auch schon, muss ich jetzt sagen wo wir alle wie so eine Traube saßen.
00:33:35: Martin und ich gingen über, alle Kinder um uns herum.
00:33:38: Ein Kind hatte richtig ein ganz schlimmes Gefühl und hat geweint.
00:33:41: Und wir saßen alle mit drumherum.
00:33:43: Es war wirklich ... Wenn ich manchmal ... Das ist wie so eine Moment, der sich eingebrannt hat in meinem Leben, wo ich dachte, wir saßen alle mit dem Kind gerade in seiner Traurigkeit.
00:33:51: Alle zusammen!
00:33:53: Und alle haben gewartet und dann auf einmal wurden die ersten Kinder ungeduldig.
00:33:56: Hey?
00:33:57: Weißt du Trine weggewischt oder so?
00:34:00: Aber es waren alle zusammen.
00:34:01: Das ist irgendwie
00:34:04: etwas zu lieb.
00:34:05: Ja,
00:34:05: es war auch sehr lieb!
00:34:06: Aber wir wissen ja auch was sehr liebes, wenn man sieht dass jemand vor allem weinen kann und traurig ist.
00:34:11: Und denn da müssen wir gerade mal ein bisschen trauriger sein zu sagen.
00:34:16: Ja das strahlt ganz viel Geborgenheit aus...
00:34:19: ...und Schutz halt ne?
00:34:20: Deswegen müssen die Eltern sein.
00:34:23: Ich habe letztens bei Instagram, das möchte ich jetzt noch dem Podcast-Hörerinnen und Hörern mitgeben.
00:34:29: Klopapierrolle bei mir in die Toilette geworfen wird immer.
00:34:31: Und ich weiß nicht, keiner war's!
00:34:33: Und dann hat eine Zuhörerin oder meine Followerin von mir geschrieben ... Sie hat das Flüsterohr.
00:34:39: Das Flüsteohr ist das Ohr, wo jedes Kind alles reinreden kann aber es sagt nichts zurück.
00:34:46: Ist wie ein kleiner Schutzort, in dem kann man alles rein sagen, aber es wird nicht darauf reagiert.
00:34:50: Hast du's ausprobiert?
00:34:52: Nein, ich hab mich alle mal rausgefunden während der Toilettenrollen.
00:34:57: Mensch ist ... und ich verstehe seine Beweggründe.
00:34:59: Das
00:35:00: ist noch schwer
00:35:01: für diesen kleinen Menschen, alles zu händeln.
00:35:04: Deswegen ist es auch in Ordnung.
00:35:05: Ich war dann ganz verzeihlich!
00:35:07: Ja okay wir halten fest dass du dich nicht unbedingt einer bestimmten Beziehungs- erziehung Richtung zueinander lässt.
00:35:17: Nur nicht
00:35:17: wehtun?
00:35:17: Das ist mir echt tatsächlich gemeinsam am Wehtun.
00:35:19: das finde ich so blöd.
00:35:22: Ja absolut ja Generell im Leben.
00:35:25: Das ist so ein bisschen ...
00:35:27: Ja,
00:35:29: gut!
00:35:29: Damit gehen
00:35:30: wir raus.
00:35:31: Tschüntacht noch.
00:35:50: Ciao!
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